venerdì, febbraio 10, 2006

Wahlkampf „alla italiana“: Kaum Programm und viel Trara

Ein Wahlkampf „alla italiana“ bahnt sich da an, wenn am Samstag in Rom die Parlamentskammern aufgelöst werden: Laut, streitlustig und theatralisch wirken die Politiker derzeit mehr noch als sonst - und mitunter auch etwas wunderlich und skurril. Vorreiter ist zweifellos Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der in den vergangenen Wochen bereits mehrfach durch bizarre Auftritte von sich Reden gemacht hat.

Mit Zahnpasta-Lächeln redet er über „heiße“ Themen wie Sex und Musik und wirft allen politischen Gegnern vor, ausnahmslos „kommunistisch“ zu sein und in der Vergangenheit das Land in den Sand gefahren zu haben.

Nur ein echtes Wahlprogramm fehlt noch. Was die Rechte oder Linke im Falle eines Wahlsieges im April eigentlich vorhaben, wie sie dem gebeutelten Land zum wirtschaftlichen Aufschwung verhelfen wollen und wie konkret die Arbeitslosigkeit gesenkt werden soll - solche Themen gehen in dem allgemeinen Theater unter.

Wie ein Hans Dampf in allen Gassen war Berlusconi seit Beginn des Jahres in seinen hauseigenen TV-Sendern unterwegs und hat unermüdlich seine vermeintlichen bisherigen Erfolge angepriesen. Dafür wurde der Sender Rete 4, der zu Berlusconis Familienkonzern Mediaset gehört, bereits zu 150.000 Euro Strafe verurteilt. Die Medienregulierungsbehörde urteilte, der Kanal habe dem Regierungschef zu viel Sendezeit für Wahlwerbung eingeräumt. „Skandalös und ungerechtfertigt“, schimpfte Berlusconi wütend über die Behörde, die er selbst eingesetzt hatte.

Zuvor war seine Stimme bereits im Radio zu hören, als er kürzlich eine von ihm selbst geschriebene „neapolitanische Samba“ anstimmte; und auch im Verkehrsfunk durfte der reichste Mann Italiens bereits störungsfreie Straßen vermelden, wofür es prompt eine Verwarnung gab. Die Vorliebe des Medienmoguls für Volksweisen ist in Italien allerorts bekannt - hatte er doch in den 50er Jahren als Sänger auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet. Einem Priester versprach er bis zur Wahl in zwei Monaten gar Keuschheit als Gegenleistung für dessen Segen. Ein Gelübde, das er am Tag darauf gleich wieder verwarf und gegenüber dem stutzig gewordenen russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dessen telefonische Anfrage hin als „Witz“ bezeichnete. „Da haben wir beide herzlich gelacht“, schmunzelte Berlusconi.

„Auf mich wirkt Berlusconi wie ein Clown“, sagt eine Römerin. Aber ein richtiger Politiker sei er nicht, fügt sie hinzu. Immerhin, ein paar Wahlversprechen hat der Ministerpräsident bereits gemacht: Er werde die Renten auf mindestens 800 Euro erhöhen, nachdem die Rentnerpartei Tage zuvor zum Konkurrenten Prodi übergelaufen war. Zudem will Berlusconi eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen. Auch werde demnächst jeder Italiener ein Haus oder eine Wohnung haben, versprach er: „Das ist einer der Hauptpunkte unseres Wahlprogramms.“

Herausforderer Romano Prodi vom Mitte-Links-Bündnis „Union“, der bei Umfragen vorne liegt, ist bereits etwas konkreter: Im Falle seines Wahlsieges will er die Lohnnebenkosten innerhalb eines Jahres um fünf Prozentpunkte senken, die italienischen Truppen aus dem Irak abziehen und das Mega- Projekt der längsten Hängebrücke der Welt über die Meerenge von Messina stoppen. „Das ist zwar eine sexy Idee, aber es gibt andere Prioritäten“, begründete er zuletzt sein Nein zu dem 6-Milliarden- Euro-Projekt.

Mit Spannung wartet jetzt das Land auf das TV-Duell der beiden Spitzenkandidaten, das etwa zwei Wochen vor den Wahlen stattfinden soll. Mit Sex und Musik allein wird dabei wohl keiner der Kandidaten die Zuschauer überzeugen.



Relatore Inglese: Annunciamo una grande scoperta: Abbiamo preso un uomo senza reni, lo abbiamo sottoposto a trapianto una settimana fa ed oggi, grazie ai progressi della Scienza Medica inglese, è già fuori a cercare un lavoro!" Relatore Francese: In Francia abbiamo fatto di meglio: abbiamo preso un paziente senza un polmone, e sottoposto a trapianto, dopo TRE giorni è già fuori a cercare lavoro!" Relatore Tedesco: Noi abbiamo preso BEN DUE PAZIENTI senza cuore, vi abbiamo trapiantato metà di un cuore funzionante per uno e dopo DUE giorni sono già tutti e due fuori a cercare un lavoro! Relatore Italiano: Non potete assolutamente competere: In Italia,invece, abbiamo preso un tale completamente senza cervello, lo abbiamo messo a capo del Governo e dopo nemmeno un anno ... BEN MEZZA ITALIA E' GIA' FUORI A CERCARE LAVORO!